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Filmkritik: Was passiert, wenn’s passiert ist (mit Anna Kendrick, Cameron Diaz, Jennifer Lopez, Chris Rock)

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In den letzten Jahren sind sie immer präsenter geworden, diese Filme, die die Geschichten von Menschen erzählen, die eigentlich nichts oder nicht viel miteinander zu tun haben. Nur überschneiden sich diese Geschichten irgendwie. Da gäbe es zum Beispiel Happy New Year, bei dem meiner Meinung nach das einzig Besondere der wirklich beeindruckend große Hauptcharakter-cast war, in dem auch Leute wie Zac Efron, Abigail Breslin und Katherine Heigl auftraten, oder auch Valentinstag mit unter anderem Jessica Alba, Ashton Kutscher und Julia Roberts. Der Film, den ich heute besprechen möchte, handelt aber weder vom Jahresübergang noch von einem von der Schokoladen- und Blumenindustrie ausgedachten Feiertag.

In diesem Film dreht sich alles um die simple, aber wichtige Frage: Was jetzt? Was passiert, wenn’s passiert ist?

Auch dieser Film lebt von seinen berühmten Gesichtern (Cameron Diaz, Anna Kendrick, Jennifer Lopez, Rebel Wilson, Elizabeth Banks und Brooklyn Decker auf der weiblichen, Matthew Morrison, Chace Crawford, Dennis Quaid, Chris Rock und Rodrigo Santoro auf der männlichen Seite), sonst wäre diese Einleitung ja auch völlig fehl am Platz. Auch hier werden die Geschichten von verschiedenen Paaren erzählt, die so nicht viel gemein haben – außer der Tatsache, dass es nur um das Eine geht: Was fangen wir jetzt mit unserer Schwangerschaft an? Bei den Frauen gibt es völlig verschiedene Reaktionen: Die Eine dreht durch, weil sie bereits seit zwei Jahren versucht, ein Baby zu bekommen, der Anderen kommt das gerade gar nicht so recht und der Dritten fällt einfach alles in den Schoß – jetzt eben auch das Baby. Bei den Männern sieht das schon ein wenig anders aus: Der schon immer etwas zu kurz gekommene Sohn einer Rennfahrerlegende bestreitet ein unnötiges Wettrennen in jederlei Hinsicht mit seinem Vater, der One-Night-Stand reagiert dem Mädel zu vernünftig und pflichtbewusst und dem zukünftigen Adoptivvater geht das alles etwas zu schnell…

Alles in allem ist diese Komödie eine wirklich gute Unterhaltung, wenn Frau mal abschalten will – Männern ist dieser Film bestimmt mit zu viel Östrogen versetzt. Und neben der kurzweiligen Unterhaltung hat dieser Film auch noch eine Nachricht zu vermitteln:

Egal, wie aussichtslos die Situation mit den zwei Strichen auf dem Plastikstreifen ist: Es gibt ein Happy End und das Leben wird doch noch schön!

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥

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  1. packingbooksfromboxes

    Den Film kannte ich noch nicht, aber ich mag diese zusammenhängenden kleinen Einzelschicksale. Mein liebstes Stück in dieser Richtung ist bisher unangefochten „Tatsächlich Liebe“ 🙂

    • Ich glaube, gerade „Tatsächlich Liebe“ habe ich noch nicht gesehen… Wer spielt denn da so mit und worum geht es da? 🙂

      • packingbooksfromboxes

        Oh, dann wird es Zeit 😀 . Aber warte vielleicht noch ein paar Wochen. Die ganze Geschichte spielt ein paar Wochen vor Weihnachten und es geht eben um die Liebe in jeder Hinsicht. An Schauspielern ist es ein wahres Aufgebot der Superlative 😉 Mit dabei sind u.a. Hugh Grant, Colin Firth, Alan Rickman, Liam Neeson, Keira Knightley und Billy Bob Thornton. Es lohnt sich wirklich!

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