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Schlagwort: Das Lied von Eis und Feuer

George R. R. Martin liest aus seinem neuesten Manuskript und 3000 Menschen lauschen andächtig

Wir bereits angekündigt fand vergangenen Sonntag ein Megaevent für alle Bücherwürmer und GoT-Fans Deutschlands statt, das niemand, der in diese Kategorien passt, versäumen durfte. Damit ich mich nicht zu diesen armen Säuen zählen muss, habe ich einen Freund als Vertretung abgesandt. Hier nun die Ergebnisse des Abends – von uns, für euch, mit aller Mordlust und Bösartigkeit, die ich aufzubieten bereit war.

Man stelle sich Folgendes vor:

Ein großer Vorlesungssaal, die Ränge füllen sich langsam mit Menschen, ein stetiges Gemurmel beginnt und steigert sich zu einem immer lauter werdenden Summen. Alle Blicke sind sehnsüchtig auf die noch ins Dunkle gehüllte Bühne gerichtet, auf der zwei Stühle einen kleinen Tisch voller Wassergläser, Bücher und Zettelstapel einrahmen und ein weiterer Stuhl hinter einem anderen Tisch bereitsteht. Darüber leuchtet im Halbdunkel eine große Leinwand, auf der Romancover, Werbeplakate und andere Bilder des Gastes abgebildet werden und Buchtrailer zur “Wild Cards”-Reihe ablaufen. Das Summen steigert sich in ein lautes, langes Klatschkonzert, als ein Mann in schwarzem Anzug die Bühne betritt, gefolgt von einem wohlgenährten, bärtigen grauhaarigen Mann mit Brille in Cordhose, Hosenträgern, Satinweste und Fischermütze. Der Saal bricht in Jubel aus. 

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[Rezension] Westeros – Die Welt von Eis und Feuer (Game of Thrones)

TitelWesteros – Die Welt von Eis und Feuer (GAME OF THRONES) – Bildband (Original: A World of Ice and Fire. The Untold History of Westeros and a Game of Thrones)
Autor(en): George R. R. Martin, Elio M. Garcia jr, Linda Antonsson
Verlag: Penhaligon
Format: Gebunden (ca. DIN A4)
Seitenzahl: 326
Erschienen: März 2015
Auflage: 1
ISBN: 978-3-7645-3136-2
Preis: 29,99€
Erworben: Mai 2015; Vielen Dank an Sebastian Rothfuss und den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar!

Erster Satz: Es heißt ganz richtig, dass jedes Gebäude Stein um Stein errichtet wird, und dasselbe kann man über Wissen sagen, das von vielen gelehrten Männern zusammengetragen wird, wobei ein jeder auf der Arbeit seiner Vorgänger aufbaut.

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