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Schlagwort: Diversität

Rezension: Die Stille im Bauch des Wals | Xin Li

etwa 12 Minuten Lesezeit

In der Buchhandlung war ich über Die Stille im Bauch des Wals gestolpert. Ein Bilderbuch, das – so mein Eindruck – nicht ein abenteuerlustiges, energiegeladenes, lautes Kind in den Vordergrund stellt, sondern endlich einmal ein stilles Kind mit einem Bedürfnis nach Ruhe zu Wort kommen lässt. Das musste ich einfach lesen.

Diese Rezension ist ein wenig länger geworden als erwartet, weil ich zur Erklärung meiner wenigen Kritikpunkte sehr genau sein wollte.

Worum geht es in Die Stille im Bauch des Wals?

Emmas Welt ist laut und hektisch. Sie träumt von einem stillen Ort ganz für sich allein. Als sie von einem Blauwal liest, dessen Herz so groß ist, dass ihr Papa darin stehen könnte, hat sie eine Idee: Sie baut ein Boot und sticht von ihrem Schlafzimmer aus in See. Im Inneren des Wals findet Emma Ruhe. Doch plötzlich taucht ein Eindringling auf. Der Junge möchte mit Emma Zeit verbringen und Abenteuer erleben.
Schafft Emma es, ihre Gefühle in Worte zu fassen? Und finden die beiden einen Weg, aufeinander zuzugehen?
Ein herzerwärmendes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren über eine ungewöhnliche Freundschaft und das Finden der eigenen Stimme!

Quelle: Verlag

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Rezension: Glitzer für alle! (Milena Baisch, Eefje Kuijl)

Diese Rezension war Teil meines Studiums, weshalb sie etwas anders klingt als sonst. Hoffentlich gefällt sie euch trotzdem!

Worum geht’s?

Paul findet im Kindergarten eine Glitzerkrone. Aber sein Freund Tarek meint, dass nur Mädchen mit Glitzersachen spielen. Was passiert denn wohl, wenn es ein Junge trotzdem macht? Vielleicht gibt es eine Explosion? Oder er verwandelt sich in einen Glitzerstern? Paul und Tarek sind mutig und probieren es aus, selbst wenn die anderen lachen. Und da traut sich auch Tilly was: Sie verteidigt Paul und Tarek! Denn natürlich sind auch Mädchen mutig und stark!

Rosa ist für Mädchen, Jungen lieben Blau – Klischees wie diese sind in unserer Gesellschaft fest verankert. Dieses Kinderbuch von Milena Baisch und Eefje Kuijl zeigt, wie befreiend es sein kann, sich von diesen beengenden Stereotypen zu lösen, wie viel Mut man dafür braucht und dass es gar keine Rolle spielt, welches Geschlecht man hat – denn schließlich ist Glitzer für alle da! 

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Gast-Rezension: Die Marveller 1. Magie aus Licht und Dunkelheit. Das gefährliche erste Jahr – Dhonielle Clayon

Eine Gast-Rezension von Rebekka Renken. Bis heute versinkt sie gerne in fantastischen Buchwelten. Als junge Mutter findet sie diese auch im Kinderzimmer. Eine Liste ihrer Gastrezensionen auf Buchstabensalat.net findest du hier. Gastrezensionen stimmen nicht automatisch mit meiner persönlichen Meinung überein.

Worum geht’s?

Fünf Sinne – fünf Paragone. Drei Freunde, zwei Welten und eine Magie so vielfältig wie das Leben. 
Ella Durand hat es geschafft: Als erste Fabuliererin erhält sie einen Platz am Arkanum, dem magischen Marveller-Internat über den Wolken. Doch sie merkt schnell, wie schwer es ist, gegen die alten Vorurteile anzukommen, die die Marveller ihrem Volk gegenüber haben. Als Ellas Lieblingsmeister auf mysteriöse Weise verschwindet und die Fabulierer in Verdacht geraten, muss Ella eine schwere Entscheidung treffen. Zusammen mit ihren neuen Freunden Jason und Brigit macht sie sich auf eine gefährliche Suche zwischen Licht und Dunkelheit. Um die Unschuld ihrer Familie zu beweisen und ihren Mentor zu retten – bevor es zu spät ist … 

Warum habe ich Die Marveller gelesen?

Wenn es einen Preis für das beste Buchcover 2022 gibt, schlage ich Die Marveller – Magie aus Licht und Dunkelheit von Dhonielle Clayton vor. Ein wahrer Eyecatcher, goldene, filigrane Zeichnungen, ein interessantes Portrait, das über die Schulter am Betrachter vorbeisieht, selten sind so treffend und schön die Inhalte dargestellt worden.

Gefunden habe ich Die Marveller als ich mit meiner Schwester – ihr gehört dieser Blog – in einem Buchladen über dieses Cover stolperte. Ihre Freundin und ehemalige Arbeitskollegin kommentierte es mit folgenden Worten: eine einzigartige Fantasy Geschichte. Das sei das erste Mal seit Harry Potter eine wirklich neue Welt. Und: die meisten Protagonist*innen seien Schwarze, ohne dass es notwendig sei, dies explizit zu betonen oder zu erklären – im Gegensatz zu vielen anderen Büchern. 

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5 Kurzrezensionen: Meine Top 5 Bücher für diesen Frühling

Wenn ihr so ähnlich tickt wie ich, dann bringen die ersten Sonnenstrahlen und warmen Tage des Jahres auch bei euch große Portionen Motivation mit sich. Die ersten Krokusse, das verstärkte Vogelzwitschern – sogar in der Stadt – machen mir so richtig gute Laune. Da kann das Leben aktuell noch so sehr stillstehen, können meine finanziellen Sorgen noch so groß sein: zwischendurch inne zu halten und einfach mal an einer Blume zu riechen, das tut gut.

Weil ich euch aber über das Internet keine duftenden Blumen aus Nachbars Garten schicken kann, helfen vielleicht diese Bücher euren Frühlingsgefühlen auf die Sprünge. Sie passen meiner Meinung nach perfekt in diesen Frühling: Sie motivieren, um nach Monaten der Isolierung frische Luft zu schnappen (mit Abstand und Maske, natürlich!) und die Nase in die Sonne zu halten; sie locken mit fantastischen Welten zum Abtauchen und Vergessen der bedrückenden Realität unseres momentanen Alltags; sie versprechen einen kleinen Moment des Friedens in unserer stressigen Welt. Ein bisschen so, wie die 5 Bücher, die ich euch letzten Herbst vorgestellt habe!

Wenn ihr mögt, hinterlasst mir einen kurzen Kommentar unter dem Beitrag, welches dieser Bücher ihr schon kennt oder welches andere Buch eurer Meinung nach perfekt in diesen Frühling passt! Ich bin gespannt, welche Titel ihr empfehlen könnt. Aber hier kommen erst mal meine Top 5 Bücher für diesen Frühling – viel Spaß!

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Rezension: Queer Heroes. 53 LGBTQ-Held*innen | Arabelle Sicardi

Dies ist keine Own-Voice-Rezension. Aber ich bemühe mich seit einigen Jahren, bewusst über meinen Tellerrand zu schauen und von Own Voices zu lernen. In diesem Fall war ich schlicht neugierig: Welche Personen, die leider oft völlig selbstverständlich und fälschlicherweise cis und hetero gelesen werden, identifizieren sich eigentlich ganz anders? Welche Figuren der Geschichte bereite(te)n jungen Menschen von heute den Weg, sich selbst akzeptieren zu können und diese Akzeptanz auch von anderen einzufordern?

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