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Schlagwort: Stand Alone

Rezension: Dein magisches Buch | Nica Stevens

6 Minuten Lesezeit

Eine mutmachende Geschichte voller Magie mit kniffligen Rätseln – Dein magisches Buch passt perfekt für die Altersgruppe!

Worum geht es in Dein magisches Buch?

Bist du bereit für ein Abenteuer und große Geheimnisse? Das magische Buch braucht ganz dringend Hilfe! Es hat eine geheime Botschaft erhalten, die nur ein Menschenkind mit Magie zu entschlüsseln weiß.

»Dein magisches Buch: Öffne das geheime Siegel« ist ein interaktives Kinderbuch, das von Seite zu Seite zum Freund des lesenden Kindes wird. Dabei bestärkt es seine Leserinnen und Leser auf liebevolle Weise. Durch die verschlüsselten Rätsel, die es zu lösen gilt, werden sie hier spielerisch ans Lesen herangeführt!

Nur wer eine verborgene Zauberkraft in sich trägt, kann das Siegel des Buches öffnen. Doch in jedem Kind schlummern Mut und eine besondere Stärke, die es zu entdecken gilt. Während das Buch seine Geschichte erzählt, erfahren die Leserinnen und Leser etwas über den Zauber von Träumen, ihre eigenen Stärken und wahre Freundschaft. Spannende Herausforderungen und ermutigende Weisheiten führen Kinder ab 8 Jahren zu den magischen Runen – und zu ihrer eigenen Magie.

Quelle: Verlag

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Rezension: Von Norden rollt ein Donner | Markus Thielemann

ca. 12 Minuten Lesezeit

Von Norden rollt ein Donner: Ein Buch, das mir irgendwie schwer im Magen liegt. Ich habe die Leseprobe zur Zeit der Frankfurter Buchmesse 2024 gelesen und ich fand sie nicht schlecht. Aber das Buch hat sich nach einigen Kapiteln in eine Richtung entwickelt, die mir nicht recht gefallen will.

Worum geht es in Von Norden rollt ein Donner?

Täglich treiben der 19-jährige Jannes und seine Familie die Schafe über die Flächen der Lüneburger Heide. Doch es herrscht eine gärende Unruhe in der Gegend, der Wolf ist zurück. Es mehren sich Schafsrisse und mit ihnen Konflikte im Dorf, die schnell politisch werden.

Kann Heimatschutz Gewalt rechtfertigen? Während sich die Situation zuspitzt und in Selbstjustiz der Bevölkerung zu eskalieren droht, flüchtet Jannes zu seinen Schafen in die Heide. Bis er dort immer wieder auf eine merkwürdige Frau trifft. Er beginnt, ihr zu folgen, und kommt Schritt für Schritt hinter die Geheimnisse dieser vermeintlichen Sehnsuchtslandschaft, stößt auf Brutalität, völkische Ideologie – und auf ein tiefes Schweigen. Markus Thielemann begibt sich mit seinem fesselnden Anti-Heimatroman tief hinein in die Abgründe eines «urdeutschen» Idylls.

Quelle: Verlag

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Rezension: The Wilderness of Girls | Madeline Claire Franklin

etwa 7 Minuten Lesezeit

Bitte lest dieses Buch!

Ich habe gerade erst The Wilderness of Girls beendet und möchte schon ganz dringend mit viel zu großen Worten um mich werfen, um es zu beschreiben. Seit Monaten habe ich kein Buch so schnell gelesen wie dieses: Die 430 Seiten des eBooks waren trotz Unterbrechung innerhalb eines Nachmittags verschlungen. Franklin schafft es unfassbar gut, mit einfachen Worten eine beeindruckende Welt zu malen.
Wenn Verlage in Klappentext und Werbung Begriffe wie „atemberaubend“ nutzen, lese ich das immer als erstes nur als Werbefloskeln. Hier habe ich seit langer Zeit einmal wieder das Gefühl, dass diese Beschreibung passt!

Worum geht es in The Wilderness of Girls?

Einst waren wir die Wildnis, doch dann versuchten sie, uns zu zähmen.
Als Rhi im Morgengrauen durch die Wälder im Happy Vally streift, öffnet sich auf der anderen Seite der Lichtung das Unterholz. Heraus treten vier offenbar »wilde« Mädchen, bewacht von zwei ausgewachsenen Wölfen. Eines der Mädchen ist schwer verletzt und braucht dringend medizinische Hilfe. Rhi tut, was jede und jeder von uns tun würde: Sie bringt die Mädchen ins Krankenhaus, wo sie sofort für Aufsehen und landesweites mediales Interesse sorgen. So beginnt die »Zähmung« der Wolfsmädchen, und Rhi ist bald nicht mehr sicher, ob sie das Richtige getan hat.

In ihrem atemberaubenden Debüt zeigt Madeline Claire Franklin, wie unsere Gesellschaft jungen Mädchen beibringt, ihre eigene Wildheit zu zähmen – und was passiert, wenn sie sich selbst befreien.

Quelle: Verlag

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Rezension: A Song to Drown Rivers | Ann Liang

8 Minuten Lesezeit

A Song to Drown Rivers – was für ein Titel! In meinem Kopfkino liefen direkt die ersten Bilder einer möglichen Geschichte, als ich dieses Buch das erste Mal gesehen habe. Der Klappentext und das schöne Cover taten ihr Übriges um mich zum Lesen zu animieren. Ich erwartete eine spannende Spionagegeschichte in einem historischen chinesischen Setting, geheime Treffen zum Informationsaustausch, gefährliche Beinahe-Entdeckungen und viele strategische Entscheidungen.

Stattdessen bekam ich eine nach meinem Empfinden recht oberflächliche Erzählung darüber, wie eine junge Frau das Verführen lernt, um einen König zu manipulieren – aber die Spannung, die ich mir erhofft hatte, fehlte komplett.

Worum geht es in A Song to Drown Rivers?

China um das Jahr 500. Für die Menschen in Xishis Dorf ist die bezaubernde Schönheit der jungen Frau ein Segen, der ihrer Familie Wohlstand bringen wird. Doch Fanli, der Berater des Königs, sieht sehr viel mehr in ihr: Er bietet Xishi an, sie zur Spionin auszubilden. Denn der Herrscher des verfeindeten Nachbarkönigreichs Wu ist bekannt dafür, eine Schwäche für schöne Frauen zu haben. Xishi kann die Klinge werden, die ihn mit einem Stich ins Herz zu Fall bringt.

Xishi, die bei einem Angriff von Wu-Soldaten ihre Schwester verloren hat, ist ebenso fasziniert von Fanli wie von den Möglichkeiten, die er ihr bietet. Sie lernt von ihm alles, was sie für ihre Mission braucht – vor allem zu lügen und ihre wahren Gefühle zu verbergen. Nur einander können Fanli und Xishi nicht täuschen.
Als sie schließlich an den Hof von Wu gelangt, steigt die anmutige Xishi schnell in der Gunst des feindlichen Herrschers auf. Doch mit jedem Tag wächst die Gefahr, enttarnt zu werden. Und das würde nicht nur ihren eigenen Tod bedeuten, sondern auch den des Mannes, den sie liebt …

Episch, dramatisch und wunderschön – eine große, zeitlose Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer chinesischen Legende

Quelle: Verlag

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Rezension: Der Spiegel des Drachen. Weltenwandel | April Wynter

5 Minuten Lesezeit

Worum geht es in Der Spiegel des Drachen. Weltenwandel?

Der ewige Winter hält das Land Aldaketa gefangen. Erdbeben, Lawinen und Sturmfluten drohen die Bevölkerung auszulöschen. Königin Estrella geht der Legende des Spiegeldrachen nach und entsendet vier Außenseiter, um ein Portal in eine andere Welt zu finden. Auf ihrer Reise ins Gebirge decken die Gefährten lang gehütete Geheimnisse auf, die die Gruppe zu entzweien drohen. Zweifel an ihrer Mission setzen sich fest. Ist ihre Welt vielleicht doch noch zu retten?

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