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[Rezension] Departure | A. G. Riddle

351_43851_169760_xxlVerlag: Heyne
Format: TB
Seitenzahl: 432
Erschienen: 09.05.2016
ISBN: 978-3-453-43851-4
Preis: 9,99 €
Erworben: September 2016. RezEx des Verlags.

Erste Worte[Harper] In einer Stunde wird das Flugzeug landen, und dann muss ich die Entscheidung treffen, einen Entschluss, den ich bis ans Ende meiner Tage bereuen könnte. Je nachdem, wie die Dinge laufen, könnte er zu Chaos und Armut führen. Oder zu größter Glückseligkeit. Leseprobe

Inhalt Ein Wettlauf gegen die Zeit: Flug 305, auf dem Weg von London nach New York. Plötzlich fallen alle Systeme aus, das Flugzeug stürzt ab. Für die Passagiere ist diese Katastrophe erst der Anfang – denn die Welt ist nicht mehr die, die sie kennen. Als die Überlebenden auf ein Hologramm von Stonehenge stoßen, wird ihnen klar, dass sie weit in die Zukunft geschleudert worden sind – auf eine anscheinend entvölkerte Erde. Doch fünf von ihnen sind auserwählt, die Menschheit zu retten – oder sie zu vernichten… Quelle

Meine Meinung „Bisher habe ich noch nichts von A. G. Riddle gehört, aber er scheint in der Science Fiction-Welt eine Größe zu sein.“ Das dachte ich, als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hatte und realisierte, dass der Autor größer geschrieben war, als der Titel (was oft der Fall ist, wenn der Name des Autors zu einer Art Qualitätsmarke geworden ist). Meine Gedanken jetzt ähneln einem „Okay, jetzt weiß ich, warum der Name so groß geschrieben ist…“

Als einer der wenigen Menschen auf diesem Planeten, die die TV-Serie Lost nicht gesehen haben, kenne ich mich mit dem Thema Überleben-nach-dem-Flugzeugabsturz nicht sonderlich gut aus, finde es aber doch interessant. Der Faktor Zeitreise kommt noch dazu, dann die Tatsache, dass diese Reise in die Zukunft angetreten wird, und ich war überzeugt davon, diesen Roman lesen zu müssen. Und ich habe ihn nicht einen Moment beiseite gelegt. Das führte dazu, dass ich morgens um acht Uhr sechs das Buch durchgelesen hatte und endlich schlafen gehen konnte. Musste. Denn ich war ja nicht müde. Es ist schon lange her, dass ich ein dermaßen spannendes Buch lesen habe!

Der Schreibstil ist einmalig. Während der Fokus lange Zeit auf dem Überleben und später auf dem Zurechtkommen mit der neuen Welt liegt, gehen zwischenmenschliche Aspekte nicht verloren, wenn sie auch passenderweise in den Hintergrund geraten. In diesem Roman steht so viel zwischen den Zeilen, das ist unglaublich.

Die Handlung lässt auch nichts übrig, das man sich zusätzlich wünschen könnte. Actiongeladen und doch voller Gefühl – diese Mischung muss man erst einmal hinbekommen! Einfach klasse. Und wie ich eingangs gesagt hatte: So unglaublich spannend und fesselnd! Es war mir wirklich nicht möglich, das Buch zur Seite zu legen. Und ich wurde beim Lesen auch nicht müde, es war eher das Gegenteil der Fall.

Das Cover mag ich auch ganz gern, denn es passt sehr gut zum Absturz und auch zur futuristischen Welt. Was mir aber gar nicht gefällt, ist, dass nur eine Frau in den Trümmern zu erkennen ist. Wo sind die anderen Passagiere? Zumindest die vier anderen, die eine wichtige Rolle spielen, sollten doch mit abgebildet sein, wenn man schon Personen zeigt. Ja, Harper hat mit die wichtigste Rolle, aber trotzdem. So passt das nicht ganz.

Ich habe übrigens in einer anderen Rezension gelesen, dass die Filmrechte schon verkauft sind – ich bin sehr gespannt, ob, wann und wie 20th Century Fox dieses Buch adaptiert…

Fazit Wow. So ein spannendes Buch hatte ich lange nicht mehr in der Hand!

Punkte-5

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  1. karin

    Hallo Henrike,

    ja das ist immer beim Fliegen immer ein Horrorgedanke , plötzlich stürzt der Flieger ab……

    Deshalb lese ich ungerne solche Geschichten…augenzwickern…

    LG..Karin…

    • Ich hab beim Fliegen noch nie daran gedacht, abzustürzen. Ich bin aber auch erst einmal geflogen.. 🙂

      • karin

        O.K. gut ich bin schon sehr oft geflogen auch mal mit einen, schon sehr alten und nicht mehr besonders vertraueswürdigem Heli……

        Und da hatte ich wirklich Angst…..

      • Dann ist dieses Buch vielleicht wirklich nicht das richtige für dich. Ich fand es einfach klasse. Der Absturz liegt ja auch nicht so sehr im Fokus, es geht mehr um das Drumherum.

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