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Kategorie: Rezension

Rezension: home body. zu hause in mir | Rupi Kaur

Rupi Kaur Rezension home body Cover 1

Ich bin kein großer Lyrik-Fan. Tatsächlich habe ich mich außerhalb des Deutschunterrichts in der Schule damals kaum bis nie mit Poesie auseinander gesetzt. Ich hatte einfach nie den richtigen Zugang zu der Thematik, wurde nicht warm damit. Nachdem die Autorin Rupi Kaur aber in den letzten Jahren so bekannt und beliebt wurde und jetzt ein Buch mit dem Titel home body erschien, wollte ich doch einen Versuch wagen. Meine Vorlieben haben sich in anderen Bereichen weiter entwickelt, vielleicht ja auch in Bezug auf Lyrik? Außerdem beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit dem Thema Selbstliebe und -akzeptanz, da passte es auch inhaltlich ganz gut.

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Rezension: Winter in Bloomsbury | Annie Darling

Winter in Bloomsbury Cover 1 Annie Darling Rezension

Hinweis
Bei Winter in Bloomsbury handelt es sich um den 4. Band einer Reihe, was ich beim Beginn meiner Lektüre nicht wusste. Ich konnte der Geschichte hervorragend folgen, auch ohne die vorigen Bände zu kennen. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Handlung dieses Buches Spoiler für die Bände 1 bis 3 enthält.

Triggerwarnung
In diesem Buch wird psychischer Missbrauch durch Gaslighting beschrieben und erklärt und es werden (Spät-) Folgen thematisiert. Die entsprechende Stelle in meiner Rezension ist per Default verborgen und kann ungelesen übersprungen werden.

Kurzbeschreibung

Die himmlischen selbstgebackenen Köstlichkeiten, die Mattie im Tearoom der kleinen Buchhandlung in Bloomsbury serviert, sind weit über die Grenzen des Londoner Stadtteils bekannt. Eigentlich müsste der Dezember mit seinen leuchtend geschmückten Straßen und duftenden Weihnachtsplätzchen für Mattie die schönste Zeit des Jahres sein – wenn ihr vor Jahren nicht ausgerechnet an Heiligabend das Herz gebrochen worden wäre. Es gibt nur eins, was Mattie noch schlimmer findet als die Feiertage: ihren unverschämten, aber gleichzeitig ziemlich attraktiven Kollegen Tom. Doch als mitten im Weihnachtstrubel die gesamte Belegschaft ausfällt, müssen Mattie und Tom den Laden plötzlich ganz allein führen ... (Quelle: Klappentext)

Meine Erwartungen

Nachdem ich diesen Klappentext gelesen hatte, bekam ich richtig Lust auf diese Weihnachtsromanze. Ich erwartete eine richtig schön kitschige Geschichte mit Kleinstadt-Charme voller Klischees. Durch das Setting der Buchhandlung rechnete ich mit Bücherliebe, die aus jeder Zeile quillt. Ich hatte die Hoffnung, dass die Klischees hoffentlich etwas einfallsreicher interpretiert werden als sonst in diesem Genre.

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Wonderlands | Laura Miller (Hrsg.) | Rezension

Wonderlands Hrsg Laura Miller Rezension Cover

Ich liebe Fantasy- und Science-Fiction-Bücher. Ich liebe Fantasy- und Science-Fiction-Filme und -Serien. Die im Untertitel von Wonderlands genannten „fantastischen Welten“ faszinieren mich. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als in meinem E-Mail-Postfach ein Newsletter von der Agentur Literaturtest einging, in dem das Buch Wonderlands beworben wurde. Ob ich eventuell Interesse an einem Rezensionsexemplar hätte? Na klar hatte ich Interesse! Im Untertitel und dem Beschreibungstext wurden bekannte Geschichten genannt, das Cover gab Aussicht auf Kartenmaterial (ich mag Karten, habe sogar eine Vorlesung zu Kartografie besucht, obwohl das mit meinem Studium rein gar nichts zu tun hat) und die Seitenanzahl ließ vermuten, dass dieses Buch nur so vor Worldbuilding strotzt.

Nun ja. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, vielleicht hätte ich auch die Leseprobe vor meiner Zusage lesen sollen. So begeistert, wie ich vermutet hatte, bin ich von Wonderlands nämlich nicht.

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[Rant] Rezension: Die Gabe der Sattlerin | Ralf H. Dorweiler

Eine kurze Warnung vorweg, falls der Hinweis im Titel übersehen wurde: Die Gabe der Sattlerin hat mir nicht gefallen und meine Rezension ist irgendwie in einen Rant ausgeartet … Oh, und eine Spoilerwarnung sollte ich auch aussprechen. Ich hab mich hierbei nicht zensiert, weshalb ich z. B. Kleinigkeiten über das Ende verrate.

Die Gabe der Sattlerin Cover 1 Rezension

Ich habe mich gefreut, als ich die Zusage für meine Teilnahme an der Lesejury-Leserunde zu Die Gabe der Sattlerin bekam. Es ist schon etwas her, dass ich einen historischen Roman gelesen habe, und etwas Abwechslung konnte ich gerade gut gebrauchen. Da ich weiß, dass historische Romane oft etwas länger brauchen als andere, um die Geschichte in Gang zu bringen, hat mir die Leseprobe auch zugesagt – obwohl sie endete, bevor die Handlung so richtig beginnen konnte. Leider hat der Rest des Buches meine Erwartungen nicht wirklich erfüllen können.

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Strange the Dreamer 1. Der Junge, der träumte | Laini Taylor | Rezension

Laini Taylor war mir ein Begriff, bevor ich mich für Strange the Dreamer interessierte. Ihre Daughter of Smoke and Bone habe ich damals angefangen, aber abgebrochen, weil ich irgendwie keinen Zugang zu der Geschichte gefunden hatte. Trotzdem habe ich das Buch positiv in Erinnerung und werde irgendwann einen neuen Versuch starten. Die Autorin schreibt nämlich ganz wunderbar – und herrlich strange.

Strange the Dreamer hat mich jetzt völlig gefesselt. Die Geschichte, die vom Träumen im direkten und im übertragenden Sinn handelt, von Personen erzählt, die vielschichtig sind und sich weiterentwickeln, finde ich schon ziemlich klasse. Das Ganze verpackt in Taylors Stil ergibt ein tolles Gesamtpaket.

Inhalt

Lazlo Strange, dem Titelgeber, der den Großteil der Geschichte aus seiner Perspektive erzählt, ist eine großartige Figur. Ihm wurde nichts mitgegeben im Leben, niemand hat ihn so gut man konnte unterstützt. Erst als er Geschichten hört, Geschichten, so unwahrscheinlich und fantasievoll, so anders als alles, was er je mit eigenen Augen gesehen hat, erst dann beginnt sein Leben richtig. Und ab diesem Punkt hegt und pflegt er die Geschichten in seinem Inneren. Die Geschichten über eine Stadt, die von jetzt auf gleich unerreichbar wurde und deren Namen plötzlich aus den Köpfen der Menschen verschwand.

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Einstein. Die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit | Torben Kuhlmann | Rezension

Einstein Rezension Torben Kuhlmann Cover

Torben Kuhlmann schreibt und illustriert wunderschöne Kinderbücher, in denen kleine Mäuse große Persönlichkeiten wie Albert Einstein treffen oder deren Ideen folgen. Den ersten Kontakt diesen Büchern hatte ich in der Uni: In meinem Studienfach Buchwissenschaft beschäftigten wir uns mit Augmented Reality und Enhanced E-Books – und Kuhlmanns „Lindbergh“ war eines der untersuchten Bücher. Nach dem Seminar habe ich meiner Schwester und ihrem Sohn das Buch geschenkt und meine Begeisterung weitergegeben. Jetzt ist mit Einstein schon das vierte Mäusebuch da und ich konnte es kaum erwarten, hineinzuschauen.

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[Rezension] (+ BLITZGEWINNSPIEL) Aber nicht in diesem Ton, Freundchen! ~ Barbara.

Der Bastei Lübbe Verlag hat mir freundlicherweise ein zweites Exemplar dieses Buches zur Verfügung gestellt – damit ich es an euch weitergeben kann! Auf Instagram findet ihr das zugehörige Blitzgewinnspiel, durch einen Kommentar unter dieser Rezension könnt ihr euch einen weiteren Platz im Lostopf sichern – doch der Kommentar allein reicht nicht. Das eigentliche Gewinnspiel findet auf Instagram statt (obwohl Instagram damit nichts zu tun hat!). Zeit habt ihr dafür bis 23:59 Uhr am morgigen Donnerstag, den 24.05.2018.

Nach ihrem Debüt „Dieser Befehlston verletzt meine Gefühle“ und dem nicht minder gelobten Nachfolger „Hass ist krass. Liebe ist krasser“ folgt nun der Abschluss der Triologie: Gleiches Format, gleicher Umfang, gleiche Qualität. „Aber nicht in diesem Ton, Freundchen!“ ist der fulminante Schlusspunkt einer Werkschau, die in vielerlei Hinsicht absolut einmalig ist. Selten war Kunst so populär, und selten war Populäres so kunstvoll. Hier findet ihr Infos zur Künstlerin.


Rezension

Schon seit einer ganzen Weile verfolge ich, was Barbara. so treibt. Wer hinter dem Pseudonym steckt, weiß niemand. Barbara. könnte also auch ein Kerl sein, wer weiß? Der Einfachheit halber werde ich hier weibliche Pronomen verwenden. Also was macht sie überhaupt?

Barbara. klebt. Frei nach dem Motto „Das Kleben ist schön“ ist kein Straßen- oder Verbotsschild, kein Nazisticker vor ihr sicher. Botschaften voller Hass und Zorn oder Schilder und Graffitis im Befehlston werden von Barbara. in etwas positives verkehrt oder auf eine so humorvolle Art und Weise kommentiert, dass es sehr schwer fällt, die ursprüngliche Botschaft noch ernst zu nehmen.
So wird aus „Parken verboten“ schnell mal „Hetzen verboten. #RefugeesWelcome“ und wer ein Schild mit „Bekleben verboten“ an seine Mauer hängt (im Zweifelsfall anklebt und damit gegen das eigene Verbot verstößt), der darf sich möglicherweise bald über ein komplett mit Stickern dekoriertes Schild freuen – voller Einhörner, Glitzer und Blümchen. Schließlich muss der schroffe Befehlston irgendwie kompensiert werden … Vor einer Pfütze steht nun ein Schild mit der Aufschrift „Tu nicht so erwachsen. Hüpf rein! :-)“ und unter dem Namensschild „Vladislav“ auf einem Briefkasten verursacht das hinzugefügte „Baby don’t hurt me. Don’t hurt me no more.“ einen Ohrwurm.

https://www.instagram.com/p/BggBN5kF0QL/?taken-by=ich_bin_barbara

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#Mangamonat Kurzrezensionen: altraverse

Der neue Mangaverlag altraverse startete erst vor wenigen Tagen mit dem ersten Programm: am 26. April erschienen eine Handvoll Titel, die ich euch heute kurz vorstellen möchte. Über den Verlag selbst werde ich morgen ein bisschen erzählen – und vor ein paar Wochen gab es bereits ein Interview, dass ihr hier noch einmal nachlesen könnt. Es bietet tolle Einblicke in den Verlagsalltag und die Arbeit, die in einen Manga gesteckt wird! Aber kommen wir zu den Büchern.

Die Liebe ist kein leichtes Spiel – erst recht nicht, wenn man als Nerd von vielen Mitmenschen nicht nur schief angeschaut, sondern grundsätzlich nicht verstanden wird. Narumi hat dementsprechend Schwierigkeiten, einen Partner zu finden. Bis sie Hirotaka begegnet, einem alten Schulfreund, der – selbst ein Nerd – sich überhaupt nicht daran stört, dass Narumi gern zockt und Fancomics zeichnet …

Die Story klingt nicht nur in dieser verkürzten Version gut, sondern ist es auch durch den gesamten ersten Band hindurch. Die Charaktere sind herzallerliebst und die vielen kleinen Witze, die in die Handlung eingestreut wurden, gefallen mir sehr. Erst nach einigen Seiten fiel mir auf, dass neben der Seitenzahl am unteren Rand kleine Zusammenfassungen, Überschriften oder Kommentare zur Handlung der jeweiligen Seite stehen. Das habe ich so noch bei keinem Manga gesehen und es passt unglaublich gut. 

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#Mangamonat Kurzrezension: CrossCult

Der Cross Cult Verlag hat noch kein breites Programm, bietet aber auch Manga an. Da sich das Programm eher an die Kunden richtet, die bereits in der Comic-Sparte fündig werden – zu denen ich mich leider nicht zählen kann -, habe ich nur zwei Manga gefunden, die mich durch Klappentext oder Leseprobe neugierig machten. Deshalb habe ich mich auch bei den Comics umgesehen, um euch mehrere Titel des Cross Cult Verlags vorstellen zu können.

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