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Kategorie: Rezension

Rezension: Wo ist meine Schwester? | Sven Nordquist

Eine Rezension von meiner Schwester Rebekka Renken.
In ihrer Kindheit hat sie gern in Büchern von M. C. Escher, van Gogh und anderen gestöbert und ihr Kunstinteresse gefördert. Inzwischen greift sie gerne mal selbst zum Pinsel. Sie arbeitet heute als Ärztin und ist zuhause als Mutter von vielen Kinderbüchern umgeben.


Wer kennt nicht Sven Nordquists Pettersson & Findus oder Mama Muh? Auf einem Flohmarkt habe ich zufällig dieses wunderschöne Buch entdeckt: Wo ist meine Schwester? erzählt die Geschichte eines Mäuse-Bruders, der ganz aufgeregt bei seinem Opa auftaucht, weil seine große Schwester weg ist – mal wieder. Die beiden begeben sich auf die Suche, welche einer Reise durch Traumlandschaften gleicht. Nur dadurch, dass der kleine Bruder seine Schwester so gut kennt, kann er sie in den detaillierten Bildern finden.

Einmal um die Welt: eine grandiose Traumreise von Sven Nordqvist – im extragroßen Sonderformat

Glaubst du, dass sie versteht, was die Vögel singen? Dass man hoch oben zwischen den Wolken fliegen kann? Und dass es einen Weg gibt, der vielleicht um die ganze Erde führt? Die große Schwester hat der kleinen Maus viel von den Wundern der Welt, von geheimen Verstecken und großen Erfindungen erzählt. Deshalb weiß der Mäusebruder genau, wo er sie suchen kann. Die Traumreise mit dem Birnen-Ballon führt die kleine Maus und die Leser von Seite zu Seite durch fantastische Landschaften, die zum Entdecken und Staunen einladen. Und auf jeder Seite, inmitten unzähliger Details, ist die Schwester versteckt – wer findet sie?

Ein Kunstwerk für Kinder und Erwachsene – mit detailreichen Bildern, poetischem Text und Verweisen auf Dali, Magritte u.a.

Klappentext. Quelle
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Rezension: Nevernight 2. Das Spiel | Jay Kristoff

Band 1 von Nevernight hat mich gut unterhalten, aber nicht so richtig vom Hocker gehauen. Trotzdem wollte ich nach dem echt fiesen Cliffhanger wissen, wie es mit der jungen Assassinin Mia Corvere in Das Spiel weitergeht.

Mia kehrt zurück nach Gottesgrab, die Stadt der Brücken und Gebeine. Als Assassine folgt sie den Befehlen der Roten Kirche aufs Wort und tötet, ohne Fragen zu stellen. Ihr eigentliches Ziel bleiben jedoch die Männer, die ihre Familie auf dem Gewissen haben: Konsul Scaeva und Kardinal Dumo.
Als Mia herausfindet, dass der Assassinenorden in Wahrheit Scaeva schützt anstatt ihr zu helfen, kehrt sie ihm den Rücken und fasst einen folgenschweren Entschluss: Sie verkauft sich selbst in die Sklaverei, um als Gladiatorin bei den Großen Spielen anzutreten. Denn dem Gewinner, so heißt es, wird eine private Audienz bei der Elite des Reiches gewährt … Ist das ihre Chance, an Scaeva und Dumo heranzukommen?

Quelle

Dieser kurze Klappentext verrät schon, worauf der Fokus in Das Spiel liegt: während Band 1 sich zwar stark an historischen römischen Elementen orientiert hat, steigen wir jetzt so richtig in die Gladiatorenkampf-Kultur ein und durchlaufen mit Mia so einige schwere Etappen auf dem Weg zu ihrer Rache.

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Rezension: Night Rebel-Reihe | Jeanine Frost

Jeanine Frost ist eine bekannte Größe in meinem Bücherregal – zumindest im digitalen. Ich habe die gesamte Cat & BonesReihe mitsamt Ablegern gelesen (einzige Ausnahme: Night Prince 4) und als in der Verlagsvorschau von blanvalet Night Rebel angekündigt wurde, war es für mich gar keine Frage, OB ich die Bücher lesen würde, sondern WANN. Rückblickend war das eine sehr gute Entscheidung. Denn diese Bücher haben mich nicht nur gut unterhalten, sondern sogar aus einer Leseflaute herausgeholt.

Worum geht’s überhaupt?

Ian ist hemmungslos, böse – und ein mächtiger Meistervampir. In den letzten zwei Jahrhunderten hat er sich viele Feinde gemacht, darunter den Dämonen Dagon, der nur ein Ziel kennt: sich Ians Seele zum Besitz zu machen. Die einzige Chance des Vampirs ist es, sich mit einem der verhassten Gesetzeshüter zu verbünden, deren eigentliche Aufgabe es ist, die Blutsauger in Schach zu halten. Veritas hingegen verfolgt ihre eigenen Absichten – denn auch die Gesetzeshüterin hat mit Dagon noch eine Rechnung offen. Und Ian wäre der perfekte Köder für sie. Doch die verbotene Anziehungskraft zwischen ihnen beiden droht, den Plan gegen Dagon zu vereiteln. Und das hätte tödliche Konsequenzen … 

Klappentext Band 1. Quelle
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Rezension: A Reason to Stay. Liverpool-Reihe 1 | Jennifer Benkau

A Reason to Stay ist das erste Hörbuch seit einigen Monaten, das ich nicht nur zum Einschlafen angemacht habe, sondern dem ich aktiv lauschen wollte. Im Rahmen einer Challenge von NetGalley habe ich die neue App des Portals ausprobiert und das Hörbuch getestet. Da die Hörbücher, die ich aktuell zum Einschlafen höre, allesamt im Fantasy-Bereich anzusiedeln sind (z. B. Mercy Thompson oder Die Krone der Dunkelheit), brachte dieses Buch auch etwas inhaltliche Abwechslung:

Irgendwo ankommen, nicht mehr weglaufen und vor allem: nie wieder in ihrem alten Auto schlafen. Nichts wünscht sich Sibyl, genannt Billy, mehr, als endlich ein Zuhause zu finden. Was sie gar nicht braucht, ist noch mehr Chaos in ihrem Leben – bis sie Cedric buchstäblich in die Arme läuft. Mit dem schiefen Lächeln, dem trockenen Humor und der entwaffnenden Ehrlichkeit berührt er etwas in Billy, das sie verloren glaubte. Doch die Gerüchte, die man auf dem Liverpooler Uni-Campus über ihn erzählt, entsprechen der Wahrheit: Cedric verbringt nie mehr als eine Nacht mit einer Frau. Als Billy den Grund erfährt, weiß sie, dass sie sich von ihm und seiner Dunkelheit fernhalten sollte. Nicht nur zu ihrem Schutz, sondern auch zu seinem …

Klappentext. Quelle
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Rezension: Wir für uns | Barbara Kunrath

Wir für uns tanzt bei den Büchern, die ich meistens lese, etwas aus der Reihe. Denn die Protagonistinnen sind sehr viel älter als ich: eine ist über vierzig, die andere längst im Rentenalter. Ich fand den Klappentext, der Selbstfindung und Selbstbestimmung versprach, aber spannend genug, um dennoch nach dem eBook zu greifen.

Für ein Leben, das genau jetzt ganz neu beginnt.

Josie ist schwanger. Von Bengt, der schon eine Familie hat und kein Kind mehr möchte. Aber was möchte Josie? Sie ist Anfang Vierzig, und ihre Wünsche hat sie immer auf »später« aufgeschoben. Kathi ist plötzlich allein. Ihr Mann Werner ist gestorben, nach fünfzig Jahren gemeinsamen Lebens. Ihr einziger Sohn ist ihr fremd geworden. Auch Kathi hat so vieles auf »später« verschoben. Als Josie durch einen Zufall in Kathis Küche landet, sind beide verwundert. Sie fühlen sich in Gegenwart der anderen so unbelastet. Ernst genommen. Die beiden Frauen spüren, dass das Leben ihnen genau jetzt ganz unerwartet die Tür öffnet.

Manchmal schickt uns das Schicksal einen Menschen, den wir gar nicht gesucht haben. Und plötzlich steht unser Leben wieder auf »Los«.

Klappentext. Quelle

Auch nach der Lektüre gefällt mir die Idee, die hinter Wir für uns steckt und die hier im Klappentext beschrieben wird. Die Umsetzung bereitet mir aber Bauchschmerzen, denn leider wird mit verletzender Sprache gearbeitet und zwei elementare Aspekte der Handlung werden in dieser Beschreibung nicht einmal genannt. Da ich in meiner Rezension darauf eingehe, beachtet bitte die Triggerwarnung an dieser Stelle.

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