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Schlagwort: Illustrationen

Rezension: Guardian 1. Seelenwächter | Priest

etwa 8 Minuten Lesezeit

Das Autorinnen-Pseudonym Priest ist mir schon häufiger begegnet, mindestens eine Serienadaption ihrer Bücher habe ich sogar angesehen. Guardian – Seelenwächter ist jedoch das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe. Ich erwartete fantastische Wesen, spannende Polizeiarbeit und vor allem starke Gefühle zwischen den beiden Hauptfiguren.

Worum geht es in Guardian 1. Seelenwächter?

Der junge Ermittler Zhao Yunlan leitet eine verdeckte Abteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Gemeinsam mit seinem Team und seiner sprechenden Katze Daqing muss Yunlan die Grenzen zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt häufig überschreiten. Hinter Yunlans großspuriger, lässiger Art verbergen sich ein scharfer Verstand und ein Arsenal an arkanem Wissen, die er einsetzt, um seine Fälle zu lösen.

Bei der Untersuchung eines furchtbaren Todesfalls an einer Universität trifft Zhao Yunlan auf den mysteriösen Professor Shen Wei. Zhao Yunlan ist sofort von Shen Weis gutem Aussehen und seiner geheimnisvollen Art fasziniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unleugbar, auch wenn Shen Wei versucht, auf Distanz zu bleiben. Schon bald stellt Zhao Yunlan fest, dass er das Rätsel um Shen Wei lösen muss, wenn er seinen aktuellen Fall aufklären will – der ihn und den attraktiven Professor tiefer als jemals zuvor in die Unterwelt führen wird. 

Quelle: Verlag

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Rezension: Immerland. Die Stadt der Ewigkeit | FLIX

etwa 6 Minuten Lesezeit

Zuerst war ich sehr fasziniert von dieser sonderbaren Reise, von der Stadt Immerland, in die Mika mit seiner Oma hineinstolpert. Aber je länger die Geschichte ging, desto weniger Freude hatte ich am Lesen.

Worum geht es in Immerland?

Spektakulär, witzig und bildgewaltig – als hätte Flix es gezeichnet. Flix erzählt von den Abenteuern des 12 5/6 Jahre alten Mika, der in den scheinbar ödesten Sommerferien aller Zeiten über sich hinauswachsen muss. Dass er dafür mit dem Auto durch die dunkle Nacht rast, um seine Oma zu retten – Kleinigkeit. Und mit einem Luftschiff in die fremde Stadt fährt? Geschenkt!

Aber warum geht dort plötzlich alles in Erfüllung, was er sich wünscht? Wieso erledigen Affen das, worauf er keine Lust hat? Und weshalb findet er sogar im Club der großen Geister mit Leichtigkeit Freunde? Irgendetwas stimmt nicht, und Mika dämmert es langsam: Dies ist keine gewöhnliche Reise, sondern eine Frage von Leben und Tod! Eine rasante Geschichte voller unerwarteter Wendungen, die zeigt, was für ein großes, wildes Abenteuer es ist, erwachsen zu werden.

Quelle: Verlag

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Rezension: Junge sein … | Karim Ouaffi

etwa 6 Minuten Lesezeit

Es gibt so viele Bücher, die jungen Frauen und Mädchen erklären, wie sie sich an das Patriarchat anpassen können, und gleichzeitig verdeutlichen, dass sie das eigentlich nicht müssten – aber Bücher, die jungen Männern und Jungs erklären, wie sie verhindern können, selbst zur Gefahr für Mädchen und Frauen zu werden, sehe ich viel zu selten. Besonders solche, die die Welt nicht einfach schwarz-weiß malen. Deshalb war es gar keine Frage, OB ich Junge sein … lesen würde, sondern WANN. Ich habe einen zwölfjährigen Neffen, dem ich gern dabei helfen möchte, ein respektvoller und toleranter junger Mann zu werden, und hatte vor dem Lesen die Hoffnung, mit diesem Buch einen neuen Anknüpfungspunkt für Gespräche zu schaffen.

Worum geht es in Junge sein …?

Muss ich ein harter Kerl sein? Darf ich Gefühle zeigen? Wen darf ich lieben? Wie gehen wir miteinander um?
Mit solchen Fragen beschäftigt sich dieser Sachcomic und liefert Denkanstöße, stellt Normen auf den Kopf, zeigt neue Wege auf, sich zu entfalten und von Druck und Erwar­tungen zu befreien – ein wichtiger Schritt hin zu einer gleichberechtigteren Gesellschaft. […]

Masato, Juri, Feti, Anton und Rosa gehen in dieselbe Klasse. In fünf Geschichten gehen sie drängenden Fragen auf den Grund: u.a. über Beziehungen untereinander, über männliche Privilegien, über Sexismus im Alltag, über klassische Rollenbilder. Das Buch liefert Denkanstöße für eine gleichberechtigtere Gesellschaft, in der alle ihre Gefühle frei ausleben können, in der die Beziehungen zwischen Männern und Frauen friedlicher sind und in der Geschlechterstereotype keinen Platz mehr haben. Jeder Geschichte folgt ein Sachteil, in dem die angesprochenen Themen erläutert und vertieft werden: Comic und Ratgeber zugleich. […]

Quelle: Verlag

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Rezension: Lore Olympus. Teil 1 | Rachel Smythe

7 Minuten Lesezeit

Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich das erste Mal auf Lore Olympus aufmerksam wurde. Als das Buch auf Deutsch übersetzt wurde? Oder sind mir schon vorher Ausschnitte aus dem Webtoon online begegnet? Ehrlich, keine Ahnung. Das Buch lag jedenfalls schon weit mehr als ein Jahr bei mir, sogar auf dem Nachttisch, damit es bei der richtigen Laune direkt griffbereit ist, weil ich soo neugierig war. Aber die richtige Stimmung für diese Graphic Novel über Hades und Persephone kam erst diese Woche. Und dann hatte ich das Buch nach nicht einmal eineinhalb Stunden plötzlich inhaliert …

Worum geht es?

Persephone ist neu in Olympus. Die junge Göttin des Frühlings wurde behütet im Reich der Sterblichen aufgezogen, doch als sie ein Stipendium erhält und dem Kreis der Göttinnen Ewiger Jungfräulichkeit beitritt, ist es ihr erlaubt, endlich in die aufregende und glamouröse Hauptstadt der Götter zu ziehen. Aber auf einer Party verändert sich ihr Leben für immer: Sie trifft Hades und kann der Anziehungskraft, die der charmante, aber missverstandene König der Unterwelt auf sie ausübt, nicht widerstehen. Plötzlich muss Persephone ihren Platz in dem komplizierten Geflecht aus Politik, Beziehungen und Geheimnissen finden, von dem Olympus beherrscht wird – und ihr Herz beschützen, das sie längst an Hades verloren hat …

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Gast-Rezension: Die Marveller 1. Magie aus Licht und Dunkelheit. Das gefährliche erste Jahr – Dhonielle Clayon

Eine Gast-Rezension von Rebekka Renken. Bis heute versinkt sie gerne in fantastischen Buchwelten. Als junge Mutter findet sie diese auch im Kinderzimmer. Eine Liste ihrer Gastrezensionen auf Buchstabensalat.net findest du hier. Gastrezensionen stimmen nicht automatisch mit meiner persönlichen Meinung überein.

Worum geht’s?

Fünf Sinne – fünf Paragone. Drei Freunde, zwei Welten und eine Magie so vielfältig wie das Leben. 
Ella Durand hat es geschafft: Als erste Fabuliererin erhält sie einen Platz am Arkanum, dem magischen Marveller-Internat über den Wolken. Doch sie merkt schnell, wie schwer es ist, gegen die alten Vorurteile anzukommen, die die Marveller ihrem Volk gegenüber haben. Als Ellas Lieblingsmeister auf mysteriöse Weise verschwindet und die Fabulierer in Verdacht geraten, muss Ella eine schwere Entscheidung treffen. Zusammen mit ihren neuen Freunden Jason und Brigit macht sie sich auf eine gefährliche Suche zwischen Licht und Dunkelheit. Um die Unschuld ihrer Familie zu beweisen und ihren Mentor zu retten – bevor es zu spät ist … 

Warum habe ich Die Marveller gelesen?

Wenn es einen Preis für das beste Buchcover 2022 gibt, schlage ich Die Marveller – Magie aus Licht und Dunkelheit von Dhonielle Clayton vor. Ein wahrer Eyecatcher, goldene, filigrane Zeichnungen, ein interessantes Portrait, das über die Schulter am Betrachter vorbeisieht, selten sind so treffend und schön die Inhalte dargestellt worden.

Gefunden habe ich Die Marveller als ich mit meiner Schwester – ihr gehört dieser Blog – in einem Buchladen über dieses Cover stolperte. Ihre Freundin und ehemalige Arbeitskollegin kommentierte es mit folgenden Worten: eine einzigartige Fantasy Geschichte. Das sei das erste Mal seit Harry Potter eine wirklich neue Welt. Und: die meisten Protagonist*innen seien Schwarze, ohne dass es notwendig sei, dies explizit zu betonen oder zu erklären – im Gegensatz zu vielen anderen Büchern. 

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