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Buchstabensalat Beiträge

Rezension: Ruth Bader Ginsburg. 300 Statements der berühmten Supreme-Court-Richterin | Hrsg. Helena Hunt

Wer war Ruth Bader Ginsburg?

Ruth Bader Ginsburg ist am 18. September 2020 mit 87 Jahren verstorben und hinterlässt ein langes Leben voller Kämpfe um Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Ich habe schon oft ihren Namen gehört, insbesondere im Zusammenhang mit Feminismus, aber ich habe mich nie näher mit ihr beschäftigt. Deshalb habe ich die Chance ergriffen, die sich mir mit diesem Buch bot, um etwas über die Person zu lernen, die so sehr gefeiert wurde. Denn Ginsburg gilt, so der Infotext des Verlags, als „feministische Ikone“, und war Richterin am Supreme Court der USA.

Für alle, die wie ich nicht allzu viel Ahnung vom US-amerikanischen Justizsystem haben: der Supreme Court ist der oberste Gerichtshof der USA. Er besteht aus 9 Richter:innen, die zum Beispiel die Verfassungsmäßigkeit von Entscheidungen anderer Gerichte (z.B. Bundes- oder Bezirksgerichte) beurteilen. Diese Richter:innen haben ihr Amt auf Lebenszeit inne und werden „auf Vorschlag des Präsidenten vom Senat berufen“.1

Ruth Bader Ginsburg war 27 Jahre lang Richterin am Supreme Court und hatte bei ihrer Berufung bereits eine lange Karriere als Richterin hinter sich. In all der Zeit scheint sie viele einprägsame und wichtige Reden und Plädoyers gehalten zu haben. Einige davon sind auszugsweise in diesem Buch zusammengefasst.

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Rezension: Balkon. Einrichten – Pflanzen – Genießen | Lotte Coers

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber mir juckt es bei den ersten kräftigen Sonnenstrahlen des Jahres immer in den Fingern: ich will aus dem Haus raus, meine Finger in Erde vergraben und meinen Balkon auf Blumen und Gemüse vorbereiten. Ich will die Nase in den Wind halten, tote Pflanzen entsorgen, den Dreck des Winters wegschrubben. Kaputte Töpfe entsorgen und neue Saat ausbringen.

Auch dieses Jahr voller Kompromisse und Einschränkungen (die total berechtigt und nötig sind, btw) macht darin keinen Unterschied. Bei allen Säuberungsaktionen und dem Aussäen von Tomaten, Zucchini und Salaten auf der Fensterbank (draußen ist es halt noch etwas zu kalt) kommt mir aber auch immer das Grübeln: wie kann ich meinen Mini-Balkon noch schöner gestalten? Schöner, aber auch praktischer? Ich bin ja froh, überhaupt einen Balkon zu haben, aber er ist nun mal klein und hat 2 Türen. Viele tolle Sachen, die ich anderswo entdecke, lassen sich bei mir einfach nicht umsetzen.

Deshalb habe ich neugierig in den Ratgeber Balkon. Einrichten – Pflanzen – Genießen von Lotte Coers hineingeschaut, auf der Suche nach praktisch anwendbaren Tipps und Tricks, nach Inspiration und cleveren Ideen für platzsparendes Gärtnern auf dem Balkon. Auch DIYs habe ich mir gewünscht oder Tipps, wie beim Einrichten Geld gespart werden kann.

Aufbau

Das Buch hat ein kleines Format und ist sehr handlich, dabei aber auch von guter Qualität. Balkon ist unterteilt in 7 Kapitel, allerdings hätte man einige deutlicher benennen können. Überschriften wie „Grün“ oder „Von drinnen nach draußen“ helfen leider nicht besonders bei der Suche nach speziellen Infos. Die Fotos und Illustrationen passen super zusammen. Es gibt mehrere Interviews mit verschiedenen Experten, zum Beispiel mit einem Designer und einer Imkerin. Auch Rezepte für Drinks oder zum Grillen stehen im Buch. Mein erster Eindruck war sehr gut und ich war gespannt, was für Tipps ich beim genaueren Lesen entdecken würde.

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5 Kurzrezensionen: Fantasy-Bücher

Mein alter Blog WatchedStuff hat 2 Jahre pausiert, bevor ich mit Buchstabensalat einen Neustart gewagt habe. Dass ich nicht gebloggt habe, heißt aber noch lange nicht, dass ich in der Zeit keine Bücher gelesen hätte! Ich habe auch fleißig in meinem Notizbuch protokolliert, was mir gefallen hat und was nicht. Und weil es zu schade wäre, diese Bücher stillschweigend zu vergessen, möchte ich sie in einigen Kurzrezensionen aufgreifen. Diese sind thematisch zusammengefasst, sodass ihr gleich wisst, ob die besprochenen Bücher für euch interessant sein könnten.

Heute starten wir mit Fantasy-Büchern. Sie reichen von Urban Fantasy über Drachen und andere High-Fantasy-Elemente bis zur typischen Fantasy-Erotik. Viel Spaß beim Lesen – und verratet mir doch in den Kommentaren, welche Bücher hiervon ihr selbst schon gelesen habt und wie sie euch gefallen haben!

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Rezension: Mercy Thompson 12. Feuerkuss | Patricia Briggs

Spoilerwarnung

Ja, ihr habt die Überschrift richtig gelesen: Feuerkuss ist der ZWÖLFTE Band der Mercy-Thompson-Reihe. Deshalb kann es hier logischerweise Spoiler für die ersten paar Bände geben. Ich versuche wie immer, möglichst wenig Details zu verraten, aber einzelne Figuren, die es hier in bestimmten Konstellationen gibt, verraten natürlich einiges über die Entwicklungen der früheren Bände.
Ich gehe aber nicht mehr auf die Grundlagen der Reihe und frühere Bände ein – wer das nachlesen möchte, kann das in meinen früheren Rezensionen oder in meinem Reihentipp tun.

Mein Fazit ist aber spoilerfrei! Also springt ruhig runter und kommt später wieder, wenn Spoiler euch nichts mehr ausmachen, um die ganze Rezension zu lesen. Erzählt mir dann gerne in den Kommentaren, wie euch das Buch gefallen hat!

Wie immer freute ich mich schon viele Monate vor dem deutschen Erscheinungstermin auf den neuen Mercy-Thompson-Band. Dass sich diese Reihe im Laufe der letzten Jahre immer mehr zu meiner Lieblingsreihe entwickelt hat, wird für regelmäßige Besucher:innen dieses Blogs auch keine Neuigkeit mehr sein… Deshalb musste natürlich auch dieser aktuellste deutsche Band, Nummer 12 mit dem viel- und gleichzeitig nichtssagenden Titel Feuerkuss, bei mir einziehen. Der amerikanische Originaltitel lautet übrigens Smoke Bitten. Das passt noch besser zum Inhalt. Bevor wir uns das Innenleben dieses Romans anschauen, habe ich aber ein paar Bemerkungen zum Klappentext.

Der Klappentext, oder: warum es manchmal besser ist, dicht am Original zu bleiben

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Rezension: Das Salzwasserjahr | Nora Hoch

Das Salzwasserjahr – ein Titel, der wirklich neugierig macht. Er war ausschlaggebend dafür, dass ich mich mit diesem Buch genauer beschäftigt und es schließlich auch gelesen habe. Ein bisschen irreführend ist er aber auch, wenn man genauer drüber nachdenkt: so viel Salzwasser – abgesehen vom Meer – gibt es in der Geschichte gar nicht.

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