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Buchstabensalat Beiträge

Rezension: Dein Bücherregal verrät dich – Grant Snider (Comic-Buch)

Ein Comic-Buch von einem Bücherwurm für Bücherwürmer, das viele fun facts und auch unangenehme Wahrheiten verspricht? Sign me up!

Worum geht’s?

Ist es unhöflich, mitten im Gespräch ein Buch zu zücken und die Nase hineinzustecken? Nimmt man im Sommer eine scheckige Bräune in Kauf, um den Urlaub mit Lesen verbringen zu können? Was erfahren Besucher*innen beim Blick in unser Bücherregal? Diese Sammlung ist eine Hommage in Bildern an unser aller Lieblingsobjekt – das Buch. Die Cartoons des beliebten New-York-Times-Zeichners Grant Snider sind Kult: Jeder One-Page-Comic ein Blick in die bisweilen exzentrische Welt der Buchverrückten. Mit ihrem leisen Witz, ihrer Detailverliebtheit und ihrer Einladung zum Um-die-Ecke-Denken das perfekte Geschenk zum Schmökern, Schwelgen, Schmunzeln und Sich-selber-Wiederfinden.

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Gast-Rezension: Die Marveller 1. Magie aus Licht und Dunkelheit. Das gefährliche erste Jahr – Dhonielle Clayon

Eine Gast-Rezension von Rebekka Renken. Bis heute versinkt sie gerne in fantastischen Buchwelten. Als junge Mutter findet sie diese auch im Kinderzimmer.


Worum geht’s?

Fünf Sinne – fünf Paragone. Drei Freunde, zwei Welten und eine Magie so vielfältig wie das Leben. 
Ella Durand hat es geschafft: Als erste Fabuliererin erhält sie einen Platz am Arkanum, dem magischen Marveller-Internat über den Wolken. Doch sie merkt schnell, wie schwer es ist, gegen die alten Vorurteile anzukommen, die die Marveller ihrem Volk gegenüber haben. Als Ellas Lieblingsmeister auf mysteriöse Weise verschwindet und die Fabulierer in Verdacht geraten, muss Ella eine schwere Entscheidung treffen. Zusammen mit ihren neuen Freunden Jason und Brigit macht sie sich auf eine gefährliche Suche zwischen Licht und Dunkelheit. Um die Unschuld ihrer Familie zu beweisen und ihren Mentor zu retten – bevor es zu spät ist … 

Warum habe ich Die Marveller gelesen?

Wenn es einen Preis für das beste Buchcover 2022 gibt, schlage ich Die Marveller – Magie aus Licht und Dunkelheit von Dhonielle Clayton vor. Ein wahrer Eyecatcher, goldene, filigrane Zeichnungen, ein interessantes Portrait, das über die Schulter am Betrachter vorbeisieht, selten sind so treffend und schön die Inhalte dargestellt worden.

Gefunden habe ich Die Marveller als ich mit meiner Schwester in einem Buchladen über dieses Cover stolperte. Ihre Freundin und ehemalige Arbeitskollegin kommentierte es mit folgenden Worten: eine einzigartige Fantasy Geschichte. Das sei das erste Mal seit Harry Potter eine wirklich neue Welt. Und: die meisten Protagonist*innen seien Schwarze, ohne dass es notwendig sei, dies explizit zu betonen oder zu erklären – im Gegensatz zu vielen anderen Büchern. 

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Rezension: Heartstopper Vol. 1 – Alice Oseman (Graphic Novel)

Mit dem Start der Netflix-Serie Heartstopper redeten plötzlich gefühlt alle über diese Geschichte. Ich habe die Serie nicht gesehen, sondern wollte erst mal in die Graphic Novel-Vorlage Heartstopper Vol. 1 hineinlesen. Ich kann also – Disclaimer – keine Vergleiche zur Serie ziehen. Nach dem enormen Erfolg der Netflix-Serie hat der deutsche Verlag der Graphic Novels sogar die Erscheinungstermine der inzwischen 3 Folgebände vorgezogen. Gute Reaktion auf gestiegene Nachfrage, würde ich sagen!

Heartstopper Vol. 1 ist nach Quiet Girl ein weiterer Titel aus dem neuen Loewe Graphix-Programm, das sich auf Comics und Graphic Novels für Kinder und Jugendliche spezialisiert hat.

Worum geht’s?

Mitten ins Herz gestolpert: Dass Charlie schwul ist, weiß die ganze Schule. Dagegen ist Nick, der Star der Rugbymannschaft, so straight wie eine Goalline. Glaubt Charlie. Aber dann entwickelt sich eine intensive Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Jungen. Charlie weiß sofort, dass er in Nick verknallt ist. Nick braucht ein bisschen länger, bis ihm klar wird, dass er Jungen genauso heiß findet wie Mädchen – besonders Charlie.

Quelle: NetGalley

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Rezension: Magic Sparks (Firebrand 1) | Helen Harper

Ganz ehrlich: auf Magic Sparks bin ich in erster Linie durch das Cover aufmerksam geworden. Die Beschreibung ist aber auch nicht uninteressant, weshalb ich mich auf die Lektüre sehr gefreut habe:

Worum geht’s?

Was bedeutet es, wenn man sich in einer Welt voller Werwölfe und Vampire seine eigenen übernatürlichen Kräfte nicht erklären kann? Emma Ballamy ist eine junge erfolgreiche Polizistin und kurz davor Detective beim Londoner CID zu werden. Doch ihre letzte Station während ihrer Ausbildung wird ausgerechnet die Supernatural-Squad. Die Abteilung, die sich mit den übernatürlichen Bewohnern der Stadt, wie Werwölfen und Vampiren, herumschlägt, gilt allgemein als Karrieresackgasse. Und dort hört Emmas Pech nicht auf, denn während sie in ihrem ersten Fall ermittelt, wird sie selbst ermordet – und wacht zwölf Stunden später gesund und munter in der Leichenhalle wieder auf.

Sie hat keine Ahnung was passiert ist, doch ihr Instinkt sagt ihr, dass sie nicht nur ihren eigenen Mord aufklären, sondern sich auch um das mysteriöse Verschwinden einiger Werwölfe kümmern muss, wenn sie Antworten finden will. Da hilft es nicht gerade, dass sich ein zwielichtig scheinender Vampir hartnäckig an ihre Fersen heftet …

Erwartet habe ich also Romance in einem übernatürlichen Setting mit Crime-Elementen. Meine Erwartungen waren groß! Eine taffe Ermittlerin in Ausbildung, die sich von übernatürlichen Wesen nichts sagen lässt und ihren neuen Vampir-Kollegen vielleicht gar nicht so unattraktiv findet, das klingt doch super!

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Rezension: Brummps. Sie nannten ihn Ameise | Dita Zipfel und Bea Davies

Die Rezension zu Brummps war Teil meines Studiums, weshalb sie etwas anders klingt als sonst. Hoffentlich gefällt sie euch trotzdem!


Worum geht’s?

Jonny Ameise ist nicht wie andere Ameisen. Egal, wie sehr er sich anstrengt, die anderen sind besser: Sie können mehr tragen, sie können besser riechen und sehen und passen immer durch die Gänge des Ameisenhügels. Als Jonnys verdächtig großer Körper auch noch zu zittern beginnt und man das ansteckende Brummps diagnostiziert, hat er genug. Mit seiner Freundin Butz, der einzigen Ameise auf der Welt, die keine Lust auf Arbeiten hat, brennt er durch. Gemeinsam stürzen sie in ein Abenteuer, in dem Jonnys Schwächen immer mehr zu Stärken werden. Denn mit Brummps sind plötzlich Dinge möglich, von denen er nie zu träumen gewagt hat …

„Du hast geglaubt, die großen Geschichten von Liebe, Freundschaft und Tod spielen nur unter Menschen, aber dann hast du einen Mistkäfer kennengelernt […]. Und nichts ist mehr, wie es war.“

Mit diesen Worten endet die Geschichte von Jonny Ameise, der eigentlich ein Mistkäfer ist, und Butz, die – gar nicht ameisenhaft – keine Lust auf Arbeiten hat. Aber mit dem Ende anzufangen ist irgendwie nicht richtig. Ich sollte zum Anfang zurückgehen und schauen, was uns der Wald über diese ungewöhnliche Freundschaft zu sagen hat. Der Wald erzählt in Brummps. Sie nannten ihn Ameise nämlich, was passiert. Er weiß alles. Behauptet er jedenfalls …

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