Zum Inhalt springen

Buchstabensalat Beiträge

Rezension: Was blüht denn da? Kosmos-Naturführer | Margot Spohn, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn #Pflanzenwoche

Was blüht denn da? ist für mich DER Klassiker der Pflanzenbestimmungsbücher schlechthin. Im Regal meiner Eltern steht eine Bertelsmann-Club-Ausgabe aus dem Jahr 1991, damals noch von Dietmar Aichele geschrieben, aber schon mit Illustrationen von Marianne Golte-Bechtle, und inzwischen ist sie etwas abgegriffen (s. Foto). Der Kosmos-Verlag kann guten Gewissens behaupten, es sei „das meistgekaufte Pflanzen-Bestimmungsbuch“. Denn: Die erste Auflage von Alois Kosch erschien 1935, mein Exemplar ist aus der 59. Auflage (59!!) und 2021 ist schon wieder eine neue Auflage erschienen. Es gibt also nach wie vor ein enormes Interesse an diesem Buch. Aber warum?

Einen Kommentar hinterlassen

Ankündigung: Die #Pflanzenwoche mit Gewinnspiel auf Buchstabensalat!

Es wird #Pflanzenwoche auf Buchstabensalat!

Schon seit einigen Monaten spukt die Idee für eine Aktionswoche durch meinen Kopf, in der ich mich nur auf Bücher über Pflanzen konzentriere. Jetzt ist es endlich soweit und ihr bekommt nächste Woche ganz verschiedene Bücher präsentiert! Es geht ums Kochen, um Pflanzenbestimmung unterwegs, um Zimmerpflanzen für dunkle Räume und den Balkon und auch Guerillagärtnern kommt nicht zu kurz!

Abschließend habt ihr die Chance, selbst einige dieser Bücher zu gewinnen.
Also bleibt dran! Lest alle Artikel, sammelt die hervorgehobenen Buchstaben und wer am Ende das richtige Lösungswort errät, hüpft in den Lostopf. (Übrigens, auch in dieser Ankündigung steckt schon ein Buchstabe für das Lösungswort!)
Und was gibt es zu gewinnen?

2 Kommentare

Rezension: Kingdoms of Smoke 1. Die Verschwörung von Brigant | Sally Green

Kingdoms of Smoke oder Die Verschwörung von Brigant – dieses Buch ist vor zwei Jahren in aller Munde gewesen. Jedenfalls hatte es den Anschein, denn wo auch immer ich mich in den sozialen Netzwerken umgesehen habe, jeder größere Blogger schien an der großen Marketingkampagne teilzunehmen. Und das, noch bevor es überhaupt in den Läden stand. Ich war also sehr neugierig und durfte vorab einen Blick hineinwerfen. Jetzt ist mein Blog endlich wieder online und ich kann diese Rezension mit euch teilen.

Die Geschichte erinnert an viele Jugendfantasybücher der letzten Jahre: Eine Gruppe junger Menschen findet auf unterschiedlichen Wegen zusammen, ihr Schicksal verbindet sie auf verschiedene Weise und zusammen stellen sie sich einem scheinbar übermächtigen Feind. Jede:r hat bestimmte Fähigkeiten oder Merkmale, die ihn oder sie ausmachen.

Einen Kommentar hinterlassen

5 Kurzrezensionen: Fantasy 2. Von Königreichen, der Nimmernacht und Fangzähnen

Mein alter Blog WatchedStuff hat 2 Jahre pausiert, bevor ich mit Buchstabensalat einen Neustart gewagt habe. Dass ich nicht gebloggt habe heißt aber noch lange nicht, dass ich in der Zeit keine Bücher gelesen hätte! Ich habe auch fleißig in meinem Notizbuch protokolliert, was mir gefallen hat und was nicht. Und weil es zu schade wäre, diese Bücher stillschweigend zu vergessen, möchte ich sie in einigen Kurzrezensionen aufgreifen. Diese sind thematisch zusammengefasst, sodass ihr gleich wisst, ob die besprochenen Bücher für euch interessant sein könnten.

Nachdem ich euch Fantasy- und Science-Fiction-Romane und ein paar tolle Bücher zum Vergessen der Realität vorgestellt habe, tauchen wir heute erneut ab in fantastische Welten. Wir erleben die Nimmernacht, verfolgen feurige Rebellen und jagen Dämonenrauch, versuchen schottische Clanfehden zu beenden und wirken verbotene Magie. Auf geht’s!

Einen Kommentar hinterlassen

Rezension: Alle drei Tage. Warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen | Laura Backes & Margherita Bettoni

Triggerwarnung

Wie der Titel erahnen lässt, behandelt dieses Buch Femizide: Morde an Frauen, meist durch Männer. Diese und andere (teilweise sexualisierte) Gewalthandlungen gegen Frauen werden nicht nur im analytischen Teil genannt, sondern auch in Protokollen von den Opfern selbst detailliert beschrieben. Wenn das etwas ist, das bei dir triggernd wirkt, dann solltest du das Buch nicht lesen. Das Buch selbst enthält ebenfalls eine Triggerwarnung.

In dieser Rezension bemühe ich mich, triggernde Inhalte zu vermeiden, doch durch das Thema des Buches ist das leider nicht immer möglich. Konkrete Beispiele werden von mir nicht genannt. Sollte dir beim Lesen etwas auffallen, das anders geschrieben weniger schädlich ist, dann mach mir bitte in den Kommentaren oder per E-Mail einen Verbesserungsvorschlag und ich korrigiere das schnellstmöglich!

Vor der Lektüre

Zahlen, Daten, Fakten – das ist es, was ich mir von Alle drei Tage erhofft habe. Ich erwartete gut recherchiertes Wissen und praktisch umsetzbare Vorschläge, wie man die allgemeine Situation für Frauen verbessern kann, denn das verspricht der Untertitel. Auch mit Emotionen habe ich gerechnet: Bei diesem Thema fällt es wahrscheinlich den meisten Menschen schwer, gefühlskalt zu bleiben.

Vorab zitiere ich zwei Textstellen, die meiner Meinung nach enorm wichtig für das Verständnis dieses Buches sind:

Wir sprechen in der Regel von „Männern“ und „Frauen“ – verstehen das aber nicht im zweigeschlechtlichen Sinn. Denn wir sind uns zum einen bewusst, dass das Problem genauso trans* Frauen und trans* Mädchen betrifft. Zum anderen wissen wir, dass geschlechtsspezifische Gewalt sich auch gegen Menschen richtet, die sich als nichtbinär verstehen beziehungsweise sich nicht als Frauen identifizieren, aber von den Tätern als solche wahrgenommen werden.

Alle drei Tage, Seite 14

Neben diesem inklusiven Verständnis gefällt mir sehr gut, dass die Autorinnen sich auf die Opfer konzentrieren, nicht auf die Täter. (Täter gendere ich bewusst nicht, da in diesem Kontext Männer gemeint sind.) Das passiert in öffentlicher Berichterstattung zu genüge und, so merkwürdig es bei diesem ernsten Thema auch klingen mag, ich fand es sehr erfrischend diesen Perspektivwechsel zu lesen. Ich wünsche mir, dass sich beispielsweise Zeitungsartikel zukünftig in diese Richtung bewegen.

Eines unserer wichtigsten Anliegen war es, Frauen in den Mittelpunkt unseres Buches zu stellen. Wenn über einen Femizid in den Medien berichtet wird, liegt der Fokus häufig auf dem Täter. Man erfährt, was der Mann für ein Mensch war, welche Hobbys er hatte und welche Gefühle ihn vermutlich zum Mord bewegt haben. Wir dagegen möchten mit diesem Buch den Frauen eine Stimme geben. Zwischen den analytischen Kapiteln finden sich deshalb die Protokolle von fünf Frauen, die einen Femizidversuch überlebt haben.

Alle drei Tage, Seite 16 f.
Einen Kommentar hinterlassen