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Buchstabensalat Beiträge

Rezension: Fühl dich wohl in deinem Zuhause | Frida Ramstedt

etwa 9 Minuten Lesezeit

Fühl dich wohl in deinem Zuhause wartet seit 6 (!) Jahren auf mich. Ich hatte es über NetGalley bezogen und schnell gemerkt, dass ich schlicht eine falsche Vorstellung davon hatte, wie dieser Ratgeber aufgebaut sein würde. Deshalb gab ich dem Verlag die Rückmeldung, dass ich dieses Buch nicht rezensieren würde – auch, weil ich es einfach nicht zu Ende lesen wollte, wo mir doch der Anfang nicht gefiel.

Trotzdem blieb es immer in meinem Hinterkopf, und nun habe ich diesen Einrichtungsratgeber endlich beendet. Besser spät als nie, wie es so schön heißt … Ich wollte jetzt endlich wissen, ob das Buch wirklich so schlecht ist, wie ich den Anfang in Erinnerung hatte, oder ob ich es einfach im falschen Moment erwischt habe. Und der Verlag bekommt endlich seine Rezension.

Worum geht es in Fühl dich wohl in deinem Zuhause?

Wie arrangiert man am besten die Möbel in den eigenen vier Wänden? Welche Farben heben die Stimmung oder lassen den stressigen Alltag draußen? Welche Formen harmonisieren am besten miteinander? Wie erschafft man leicht umsetzbar ein Zuhause, in dem man sich hundertprozentig wohlfühlt? Die meisten Menschen investieren viel Zeit und Geld in das Einrichten oder Renovieren ihres Zuhauses – und trotzdem sind nur wenige mit dem Ergebnis zufrieden. Woran liegt das und wie wie kann man die persönlichen Bedürfnisse berücksichtigen, um sich Zuhause wirklich geborgen zu fühlen? Was sieht gut aus und vor allem – warum tut es das?

Diese und viele andere Grundfragen werden in „Fühl dich wohl in deinem Zuhause!“ beantwortet und man lernt als Laie diese Prinzipien individuell und leicht umzusetzen – unabhängig vom eigenen Stil oder Geschmack. Ohne teure Möbel zu kaufen oder das Eigenheim komplett auf den Kopf zu stellen, lassen sich magische Momente erzeugen, indem man nur etwas austauscht, umstellt oder ergänzt. Frida Ramstedts Buch ist eine Toolbox voller Ideen, die jedem die Werkzeuge an die Hand gibt, die er braucht, um die eigenen vier Wände in ein harmonisches und individuell gestaltetes Zuhause zu verwandeln, das man wirklich liebt.

Quelle: Verlag

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Rezension: Midwatch. Schule der unerwünschten Mädchen| Judith Rossell (Hörbuch)

etwa 7 Minuten Lesezeit

Midwatch – Schule der unerwünschten Mädchen ist das erste richtige Kinderbuch, das ich seit längerer Zeit gelesen – oder in diesem Fall gehört – habe. Es war das Cover, das mich zuerst ansprach und an Steampunk erinnerte, bevor ich die jungen Abenteurerinnen entdeckte. Danach war es schließlich das Konzept, das mich zum Lesen bzw. Hören animierte: Mädchen stehen im Fokus und erleben all die Abenteuer, die sonst oft Jungen vorbehalten werden.

Worum geht es in Midwatch. Schule der unerwünschten Mädchen?

Maggie Fishbone wird auf das Midwatch-Institut für unerwünschte Mädchen geschickt. Doch Maggie stellt bald fest, dass das Institut nicht der schreckliche Ort ist, für den ihn alle halten. Im Gegenteil: The Midwatch heißt die verstoßenen Mädchen willkommen und ermutigt sie, ihre Talente einzusetzen und weitere nützliche Fähigkeiten wie Schlösserknacken und Morsen zu erlernen. Denn es sind die verstoßenen Mädchen des Midwatch-Instituts, die mit ihren besonderen Fähigkeiten Kriminalfälle lösen und die Stadt vor Bösewichten beschützen.

Quelle: Verlag

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Rezension: Kein Kuchen für Vampire. Guild Codex: Demonized 2 | Annette Marie

etwa 7 Minuten Lesezeit

Schon Drei Magier und eine Margarita hatte mich vom Annette Maries Schreibstil und der Welt von Guild Codex überzeugt. Auch Ein Cookie für den Dämon gefiel mir richtig gut – vielleicht sogar noch besser. Da war es gar keine Frage, OB ich die Fortsetzung Kein Kuchen für Vampire lesen würde, sondern wie schnell ich dieses Buch in die Finger bekommen würde! Als dann eine Mail vom Verlag kam und mir ein Rezensionsexemplar anbot, habe ich nicht Nein gesagt …

Weil Kein Kuchen für Vampire der zweite Band der Reihe Guild Codex: Demonized ist, kann diese Rezension, ebenso wie der Klappentext, kleine Spoiler für den ersten Band Ein Cookie für den Dämon enthalten. Meine Rezension zum ersten Band findest du hier.

Worum geht es in Kein Kuchen für Vampire?

Magie habe ich mein ganzes Leben lang gemieden. Und trotzdem bin ich nun an einen Dämon gebunden – einen mächtigen, eigensinnigen Gefährten, der mich überraschenderweise beschützt … im Tausch gegen Selbstgebackenes. Während wir versuchen, unseren verbotenen Pakt geheim zu halten, geraten wir in eine gefährliche Intrige voller dunkler Magie und uralter Machtspiele.
Je tiefer Zylas und ich in dieses Netz aus Lügen und Verrat gezogen werden, desto klarer wird: Hinter jeder Fassade lauert Gefahr. Doch wenn wir die Wahrheit über das Grimoire meiner Familie ans Licht bringen wollen, bleibt uns nur eines: zusammenzuarbeiten. Auch wenn manche Geheimnisse stark genug sind, um uns beide zu zerstören.

Quelle: Verlag

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Rezension: Bite the Bride. Darkthorn Archive 1 | Penny Juniper

etwa 8 Minuten Lesezeit

Nachdem mich Bite the Bride in der Buchhandlung mit einem toll gestalteten Farbschnitt anlockte und die Sprecherin Yeşim Meisheit mich kürzlich in Annette Maries Dunkle Künste und ein Daiquiri von sich überzeugen konnte, wurde ich neugierig auf dieses Hörbuch. Ich wusste, dass eine Zweckehe zwischen einem Vampir und einem Menschen im Zentrum der Geschichte steht und dass das trope haters to lovers vorkommt – sign me up!

Was mich überraschte – auch, weil ich mir die Kleidung auf dem Cover nicht genauer angeschaut hatte, das gefällt mir nämlich nicht halb so gut wie der tolle Farbschnitt – war das Setting in den 1920er Jahren. Das war eine angenehme Abwechslung!

Worum geht es in Bite the Bride?

Studentin Katherine Campbell hasst Vampire. Doch beim Versuch, ein Zauberbuch aus der geheimen Universitätsbibliothek zu stehlen, befreit sie einen Fluch. Gerettet wird sie ausgerechnet von ihm: Ethan Hawthorn, seines Zeichens Chef-Bibliothekar, mächtiger Vampir, unnatürlich attraktiv und ihr größter Feind an der Darkthorn University. Um den Fluch in Schach zu halten, muss ihr chronisch miesgelaunter Retter sie regelmäßig beißen – absolut illegal seit 1899. Das Schlupfloch? Eine Heirat. Von jetzt an muss Ethan alles mit Kat teilen. Auch sein Bett. Egal, wie sehr Kat an seiner Selbstbeherrschung zerrt. Egal, wer noch Interesse an ihr und dem Fluch zeigt. Fest steht, er wird seine Frau um jeden Preis beschützen. Auch, wenn ihre Ehe nur ein Fake ist. Oder nicht?

Quelle: Verlag

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Rezension: Death Note 01 | Takeshi Obata, Tsugumi Ohba (Manga)

etwa 4 Minuten Lesezeit

Worum geht es in Death Note 01?

Light geht in die High School und steht kurz vor den schwierigen Aufnahmeprüfungen für Japans Elite-Universitäten. Doch das ist für Light keine große Herausforderung. Schließlich ist er mit überdurchschnittlicher Intelligenz gesegnet, sodass er alle Prüfungen stets mit Bravour besteht, und außerdem ist er fleißig und gewissenhaft. Doch eines Tages findet er auf dem Schulhof ein rätselhaftes Notizbuch. Es handelt sich um ein so genanntes »Death Note«. Wenn man den Namen eines Menschen in das Buch schreibt, stirbt dieser Mensch. Light findet nicht nur Genaueres über die genaue Vorgehensweise heraus, sondern trifft auch bald auf den ursprünglichen Besitzer des Buches: einen Todesgott.

Die Versuchung, dass Buch zu benutzen ist zu groß für Light. Er begreift das »Death Note« als eine Chance, um die Welt vom Bösen und von Verbrechern zu befreien. So fallen ihm immer mehr Schwerverbrecher zum Opfer und schließlich wird auch die Polizei auf diese mysteriösen Todesfälle aufmerksam. An der Spitze der dafür eigens gegründeten, internationalen Sonderkommission stehen der Polizeichef von Tokyo und ein Sonderermittler, von dem weder Gesicht noch Name bekannt ist. Er wird nur mit »L« angesprochen. Auch das amerikanische FBI entsendet einige Ermittler und nimmt die Fährte auf…

Quelle: Verlag

Ab und zu ist mir nicht nach Romanen, sondern mein Gehirn verlangt nach schnell gelesenen und optisch leicht zu verarbeitenden Stoffen – da fällt meine Wahl gern mal auf Mangas oder Comics. Was genau ich eigentlich von Death Note 01 erwartet hatte, kann ich gar nicht konkret benennen – bekommen habe ich es jedenfalls nicht. Ich war neugierig, weil der Name der Reihe schon so bekannt ist und besonders mit der Netflix-Realverfilmung auch ein Publikum erschlossen wurde, das sonst mit Mangas oder Anime nichts am Hut hat. Man kam im Internet quasi nicht mehr daran vorbei.

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