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Schlagwort: Liebe

Rezension: Wie du mich siehst | Tahereh Mafi

Wie auch V. E. Schwab steht diese Autorin schon einige Jahre weit oben auf meiner irgendwann-mal-Liste. Dieses Frühjahr habe ich mir endlich Zeit für eines ihrer Bücher nehmen können: Wie du mich siehst.

Wir begleiten Shirin in ihrem Highschool-Alltag und erleben mir ihr erstmals zarte Gefühle einem Jungen gegenüber. Doch Shirin führt nicht das „normale“ Leben einer weißen amerikanischen Sechzehnjährigen, denn sie ist Muslima und trägt ein Kopftuch. Das führt zu sehr unangenehmen Situationen, um es mal sehr, sehr vorsichtig auszudrücken. Ihre Familie zieht außerdem häufig um, weshalb sie sich inzwischen keine Mühe mehr gibt, Anschluss zu finden. Und dann ist da plötzlich Ocean. Der Typ aus ihrem Bio-Kurs, der sie nicht von vornherein zu verurteilen scheint. Kann sie ihm trauen? Und viel wichtiger: kann sie ihren Schutzschild öffnen?

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Rezension: Mit dir leuchtet der Ozean | Lea Coplin

Ich hatte mit Uni, Jobsuche und dem Leben im Allgemeinen viel um die Ohren, deshalb war mir nach leichter, spannender Unterhaltungslektüre, für die ich mich nicht in komplexe Fantasy-Welten hineindenken musste. Die Anfrage vom dtv Verlag für Mit dir leuchtet der Ozean kam daher gerade recht.

In Mit dir leuchtet der Ozean geht es um Penny und Milo, die sich in einem Ferienclub auf Fuerteventura unerwartet wiedersehen. Eigentlich kennen sie sich gar nicht gut, aber sie waren mit 16 ein halbes Jahr lang auf der gleichen Schule und haben damals bei einem dummen Partyspiel („7 Minuten im Himmel“ nennt man das, glaube ich), bei dem man 7 Minuten mit einer unbekannten Person im Schrank knutschen muss, mitgemacht. Daraus wurde aber keine Beziehung, obwohl es beiden wohl ganz gut gefallen hat.

Trotzdem sind die Gefühle sofort wieder da, als sie sich 4 Jahre später auf der spanischen Insel über den Weg laufen. Aber erstens ist Milo inzwischen vergeben und zweitens hat er eine undurchsichtige Vergangenheit, die Penny zu denken gibt. Bühne frei für will-they-won’t-they!

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5 Kurzrezensionen: Meine Top 5 Bücher für diesen Frühling

Wenn ihr so ähnlich tickt wie ich, dann bringen die ersten Sonnenstrahlen und warmen Tage des Jahres auch bei euch große Portionen Motivation mit sich. Die ersten Krokusse, das verstärkte Vogelzwitschern – sogar in der Stadt – machen mir so richtig gute Laune. Da kann das Leben aktuell noch so sehr stillstehen, können meine finanziellen Sorgen noch so groß sein: zwischendurch inne zu halten und einfach mal an einer Blume zu riechen, das tut gut.

Weil ich euch aber über das Internet keine duftenden Blumen aus Nachbars Garten schicken kann, helfen vielleicht diese Bücher euren Frühlingsgefühlen auf die Sprünge. Sie passen meiner Meinung nach perfekt in diesen Frühling: Sie motivieren, um nach Monaten der Isolierung frische Luft zu schnappen (mit Abstand und Maske, natürlich!) und die Nase in die Sonne zu halten; sie locken mit fantastischen Welten zum Abtauchen und Vergessen der bedrückenden Realität unseres momentanen Alltags; sie versprechen einen kleinen Moment des Friedens in unserer stressigen Welt. Ein bisschen so, wie die 5 Bücher, die ich euch letzten Herbst vorgestellt habe!

Wenn ihr mögt, hinterlasst mir einen kurzen Kommentar unter dem Beitrag, welches dieser Bücher ihr schon kennt oder welches andere Buch eurer Meinung nach perfekt in diesen Frühling passt! Ich bin gespannt, welche Titel ihr empfehlen könnt. Aber hier kommen erst mal meine Top 5 Bücher für diesen Frühling – viel Spaß!

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Rezension: Winter in Bloomsbury | Annie Darling

Hinweis
Bei Winter in Bloomsbury handelt es sich um den 4. Band einer Reihe, was ich beim Beginn meiner Lektüre nicht wusste. Ich konnte der Geschichte hervorragend folgen, auch ohne die vorigen Bände zu kennen. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Handlung dieses Buches Spoiler für die Bände 1 bis 3 enthält.

Triggerwarnung
In diesem Buch wird psychischer Missbrauch durch Gaslighting beschrieben und erklärt und es werden (Spät-) Folgen thematisiert. Die entsprechende Stelle in meiner Rezension ist per Default verborgen und kann ungelesen übersprungen werden.

Kurzbeschreibung

Die himmlischen selbstgebackenen Köstlichkeiten, die Mattie im Tearoom der kleinen Buchhandlung in Bloomsbury serviert, sind weit über die Grenzen des Londoner Stadtteils bekannt. Eigentlich müsste der Dezember mit seinen leuchtend geschmückten Straßen und duftenden Weihnachtsplätzchen für Mattie die schönste Zeit des Jahres sein – wenn ihr vor Jahren nicht ausgerechnet an Heiligabend das Herz gebrochen worden wäre. Es gibt nur eins, was Mattie noch schlimmer findet als die Feiertage: ihren unverschämten, aber gleichzeitig ziemlich attraktiven Kollegen Tom. Doch als mitten im Weihnachtstrubel die gesamte Belegschaft ausfällt, müssen Mattie und Tom den Laden plötzlich ganz allein führen ... (Quelle: Klappentext)

Meine Erwartungen

Nachdem ich diesen Klappentext gelesen hatte, bekam ich richtig Lust auf diese Weihnachtsromanze. Ich erwartete eine richtig schön kitschige Geschichte mit Kleinstadt-Charme voller Klischees. Durch das Setting der Buchhandlung rechnete ich mit Bücherliebe, die aus jeder Zeile quillt. Ich hatte die Hoffnung, dass die Klischees hoffentlich etwas einfallsreicher interpretiert werden als sonst in diesem Genre.

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[Rezension] Der letzte erste Kuss ~ Bianca Iosivoni

ePub | LYX | 502 Seiten | 8,99€ | 978-3-7363-0415-4 | ET 26.10.2017 | Lesejury


Erste Worte 

[Elle] „Wenn du nicht sofort diese verdammte Tür aufmachst, werde ich dir wehtun, Luke!“ Zum wiederholten Male hämmerte ich so hart gegen das Holz, als wären Zombies hinter mir her und diese Wohnung meine letzte Zuflucht. Leseprobe


Inhalt 

Das größte Risiko, das beste Freunde eingehen können … 
Elle und Luke sind beste Freunde – und das ist auch gut so. Zu oft sind sie in der Vergangenheit verletzt worden, als dass sie noch an die große Liebe glauben würden. Doch dann ändert ein leidenschaftlicher Kuss alles. Und auf einmal ist es unmöglich, das heftige Prickeln zwischen ihnen noch länger zu ignorieren. Dabei wissen Elle und Luke, wie viel für sie auf dem Spiel steht. Und sie wissen auch, dass sie ihre Freundschaft mehr denn je brauchen … Quelle

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